Holz schafft ein behagliches Wohngefühl und hat sich in der Bautechnik und bei der Dämmung bewährt. Das Wichtigste aber ist: Holz wächst nach.
Anders aber sieht es in der „Dritten Welt“ aus. Vorwiegend westliche Firmen verwandeln täglich riesige Regenwaldflächen in unfruchtbare Steppen. Wirft man einen Blick auf das Schicksal der vertriebenen Urvölker, der aussterbenden Pflanzen- und Tierarten und die schwerwiegenden Folgen für das Weltklima, sollte man über einen Verzicht auf Tropenholz nachdenken.
Auf der sicheren Seite ist man natürlich mit heimischen Hölzern, oder aber mit Hölzern, die mit dem Siegel „FSC“ des sog. „Forest Stewardship Council“ zertifiziert sind. Bereits im Jahre 1993 wurde dieser weltweit agierende Verein als regierungsunabhängige und nicht gewinnorientierte Mitgliederorganisation gegründet.
Deshalb gibt es heute auch schon in mindestens 15 Ländern, u.a. USA, Kanada und Schweden, große zertifizierte Waldflächen.
Besser ist es also, das Tropenholz in den Tropen zu lassen und sich an heimische Hölzer oder besser noch an solche mit FSC-Zertifikat aus Europa oder Nordamerika zu halten.

